Umgangssprachlich bezeichnet steht „kalter Kaffee“ ja für eine veraltete Nachricht, aber nicht in meinem Fall. Denn der kalte Kaffee ist diesmal wörtlich zu nehmen. Es gibt nämlich die Möglichkeit Kaffee kalt zu brühen. Hier eine kleine Beschreibung was ich gemacht habe.

Ich habe zuerst alles gesammelt was ich so brauche:

  • 200 Gram Kaffeepulver
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Kaffeefilter (Hatte ich nicht da, ich habe stattdessen ein feines Sieb genommen)
  • 2 große Behälter

Ich habe das Pulver in den Behälter gegeben und dann nochmal gut umgerührt, damit das ganze Pulver auch feucht wurde. Das sah dann so aus:

A post shared by luther blisset (@0xaffe) on

Dann war erstmal das große Warten angesagt. Um genau zu sein 12 Stunden. Danach habe ich den Kaffee gefiltert. Die einfache Variante zum Filtern ist wie oben schon geschrieben ein normaler Kaffeefilter. Da ich sowas aber nicht da hatte, hab ich ein feines Sieb genommen und hat genausogut funktioniert. Mein gefiltertes Produkt sah so aus:

A post shared by luther blisset (@0xaffe) on

Eine wichtiger Hinweis: Das ist hier ist ein Konzentrat, also besser nicht unverdünt trinken. Meine Anleitung schrub etwas von 2 Einheiten warmes Wasser auf 1 Einheit Konzentrat. Mir war das allerdings immer noch etwas zu stramm und hatte danach Mühe die Finger ruhig zu halten.

So als Fazit kann ich sagen, das es jeder der gerne Kaffee trinkt auf jeden Fall ausprobieren sollte. Kalt gebrühter Kaffe ist im Geschmack wesentlich milder auch wenn er seine Wirkung immer noch, wenn nicht noch besser entfaltet. Die Kehrseite ist natürlich der erhöhte Aufwand der Zubereitung. Ich werde für den Morgenkaffee erstmal bei warm gebrühten bleiben. Aber wenn es mal wieder wärmer wird, werde ich das nochmal angehen, den Mixer auspacken, ein paar Eiswürfel, Vanille-Eis, etwas Milch und ordentlich Kaffee-Konzentrat reinschütten und einen ordentlichen Eis-Kaffee machen.